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Diva Diva Doo

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Diva Diva Doo - live Diva Diva Doo - live
Gianna Nannini, Marika Rökk, Nana Mouskouri, Björk, Marlene Dietrich, Agnetha Fältskog, Nina Hagen, Marianne Faithful, Sezen Aksu, Sofia Rotaru, Annie Lennox, Edith Piaf… Christiane Hagedorns neues Projekt ist ein Tribut an die europäischen Rock-, Pop- und Chanson- Ikonen des letzten Jahrhunderts.

In sieben Sprachen präsentiert die Sängerin und Schauspielerin ungewöhnliche Versionen bekannter Songs und spannt dank ihrer enormen stimmlichen Bandbreite einen Bogen von sinnlich verrauchter Jazzballade über knackige Grooves bis hin zu virtuosem Scatgesang in bisweilen atemberaubender Höhe.

Dass sich die Diven dabei bestens vertragen und es zu keinen stilistischen Zusammenstößen kommt, ist dem kongenialen Jazzquartett zu verdanken, von dem Christiane Hagedorn getragen wird:

Robert Kretzschmar (Saxophone, Flöte, Akkordeon), Alex Morsey (Bass, Tuba), Christian Hammer (Gitarre) und Christian Schoenefeldt (Schlagzeug, Percussion), vier musikalische Schwergewichte der westfälisch/ niedersächsischen Jazzszene, auf deren Konto die erfrischenden Arrangements gehen, bürsten die wohlbekannten Songs in raffiniert vergnüglicher Manier gegen den Strich, zeigen Klasse in virtuosen Improvisationen und sorgen für so manche klangliche Überraschung.

Alles in allem ein Ohrenschmaus der Extraklasse, nicht nur für Fans der oben genannten Song- Legenden.


Presse: NOZ vom 13.02.2010 von Ralf Döring

"Der Jazz bietet viele Freiheiten: unter anderem die, jene Werke der Musikgeschichte, die wirklich jeder kennt, adaptieren zu dürfen, ohne in den leisesten Plagiatsverdacht zu kommen. Standard, Evergreen und Schlager versteht der Jazz nun mal als unbehauene Steine, die es gilt durch Arrangement und Improvisation zu veredeln.

Deshalb kann Christiane Hagedorn die berühmten Songs von Marlene Dietrich, Abba oder Björk singen, ohne sich in die hegemanniale Ecke zu manövrieren. Stattdessen legt sie ihre Sicht von Songs über Liebe , Lust und Leben dar.

"Diva Diva Doo" heißt das Programm, mit dem sie nun im Blue Note gastierte: Ein Songbook ihrer musikalischen Göttinnen, die sie aber nicht ikonengleich verehrt, sondern zur Party ins weitläufige Haus des Jazz einlädt. Dabei weiß sie eine angenehme Atmosphäre zu schaffen: Deshalb kann sich Nina Hagen ebenso wohlfühlen wie Nana Mouskouri.

Eine vierköpfige Mannschaft unterstützt sie dabei: Robert Kretzschmar, der Lyriker am Saxophon, windet traumschöne Girlanden und greift auch mal zum Akkordeon für ein paar musikalische Tränen oder auch ein paar Folklore-Sprengsel. Alex Morsey sekundiert am Kontrabass und an der Riesentuba, Christian Schoenefeldt führt vor, wie luftig und geschmeidig Schlagzeug und Perkussion klingen können. Christian Hammer schließlich füllt mit Gitarrenakkorden-alles in allem ein transparentes Umfeld für göttliche Hits aus 80 Jahren Popularmusik.

Vor allem aber bereiten die vier Herren das Umfeld für ihre Sängerin, und die zeigt dann doch, dass sie sehr wohl auf Augenhöhe mit den Göttinnen diskutieren kann. Im lsziven Balladenstil erzählt sie, wie sie von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt ist, Michael bekommt es mit einer raunzenden Göre zu tun, weil er den Farbfilm vergessen hat, und Björks "Venus as a Boy" wird zum Experimentierfeld, auf dem aus Rhythmus und dem Mut zur Lücke ein komplexes, aber transparentes Gebäude entsteht. Schließlich macht sie, wie es sich gehört, Gäste miteinander bekannt: stellt die türkische Sängerin Szen Aksu vor, selbstverständlich in deren Sprache, führt Gianna Nanini ein und schließlich Edith Piaf: "La Vie en Rose", das muss man sich erst mal trauen. Im rasanten Latin-Schwung funktioniert das-weil Christiane Hagedorn mit den Freiheiten des Jazz so virtuos umgehen kann."

Münstersche Zeitung vom 13.03.2006 von Günter Moseler:

"...kein Wunder, dass der Rathausfestsaal bei Diva Diva Doo,..., aus allen Nähten platzte...

...Jeder Titel wurde Phrase für Phrase auseinander montiert, in Rökks "Für eine Nacht voller Seeligkeit" streute Hagedorn Blue Notes auf die Gesangslinie. Durch Nana Mouskouris "Weiße Rosen" zogen sich sich ihre Vokalisen wie ein Aphrodsiakum. Christiane Hagedorn kann ihre Stimme in eisigen Höhen gefrieren lassen, kann schnurren und jubilieren: Die "Fesche Lola" jedenfalls nimmt ihr jedermann ab..."


Westfälische Nachrichten vom 13.03.2006 von Daria Berejnistkaia

"...Im neuen Programm beweist Hagedorn nicht nur ihren Gesangstalent und Geschmack - jedes der von ihr ausgesuchten Lieder ist ein Schlager -, sondern auch ihren Mut zum Experiment. Mit besonderer Leichtigkeit widerlegt sie die irische Zurückhaltung von Björk in der eigenen Interpretation ihres Songs „Venus as a Boy“. Mit Charisma fühlt sie der großen Marlene Dietrich nach in dem bearbeiteten Lied „Wenn ich mir was wünschen würde“. Mit Humor veredelt so den ersten Hit der geradlinigen Nina Hagen „Du hast den Farbfilm vergessen“. Begleitet von Saxofon und Gitarre, Schlagzeug und Kontrabass wechseln die Stimmungen: von nordisch zu mediterran, von französisch zu zigeunerisch, je nach dem welches Lied sie grade singt. Ihre Diven können unterschiedlicher nicht sein, leben aber im Konzert friedlich nebeneinander."

von Robert KretzschmarZuletzt verändert: 14.06.2011 15:10

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